Langzügellehrgang, mindestens ein verrücktes Pony und ein verrückter Kater

Am letzten Wochenende hatten wir einen Langzügellehrgang vom Renn- und Reitverein Büsum mit Johannes Beck- Broichsitter auf unserer Anlage. Die Mitglieder des Reitvereins haben mit ganz unterschiedlichen Pferden, vom Shetlandpony bis zum Holsteiner an dem Lehrgang teilgenommen. Auch Kathleen hat mit ihrer Stute Cataa teilgenommen und Merle hat mit Nane mitgemacht. Alle Teilnehmer haben viel gelernt und waren begeistert von den neuen Möglichkeiten und Anregungen, mit ihren Pferden zu arbeiten.

Bald findet der nächste Dressurtrainingstag vom Reitverein Büsum auf unserer Anlage statt und da werden auch einige von unseren Reitern mit unseren Pferden und Ponys dran teilnehmen.

Unter der Woche werden unsere Pferde und Ponys von unseren Reitschülern geritten und einige der Mädels helfen uns, indem sie früher als zu ihrer Reitstunde kommen und unsere alten Pferde und Ponys putzen. Unsere Oldies sollen schließlich nicht zu kurz kommen! Sie genießen die Massage und wir sind erstaunt, wie viel Fell nachher an der Erde liegt. Unser ältestes Pony ist übrigens Dixi. Sie ist jetzt 36 Jahre alt. So sieht sie aber gar nicht aus. Benehmen tut sie sich übrigens auch nicht so. Sie ist nämlich immer noch in Sultan verliebt und muss auf der Weide immer bei ihm sein. Und wehe da kommt ihm eine andere Stute zu nah.

Kasimir hat letztens einen ganzen Sack Hafer fast zerstört. Es fühlt sich wohl besonders toll an, in den Plastiksack mit dem Hafer zu krallen, dass er überall kleine Löcher reingemacht hat. Kathleen hat das schnell wieder geflickt, so war der Schaden doch gering und es sind nur ein paar Haferkörner raus gefallen. Wir müssen jetzt immer drauf achten, dass da eine Decke drauf liegt, damit Kasilein das nicht wieder kaputt macht. Hauptsache der Kater hat es gut! 😉

Für kurzentschlossene Kinder und Jugendliche haben wir vom 2.-9.3.2019 noch Plätze frei. Auch für ein Wochenende vom 1.3.-3.3.2019. Meldet euch schnell an!

Trainerassistentenlehrgang und Übernachtungswochenende

Wir haben ein spannendes Wochenende hinter uns! Wie jedes Jahr haben wir wieder ein Wochenende mit unseren Reitschülern aus der Umgebung gemacht. 16 Kinder von 6 bis 14 Jahren haben von Freitag Nachmittag bis Sonntag hier übernachtet. Dazu haben noch 6 Mädels den ersten Teil ihres Trainerassistentenlehrganges gemacht.

Am Freitag wurde erst geritten und abends haben die angehenden Trainerassistenten richtig tolle Spiele mit den Kindern gespielt. Es wurde viel gelacht und alle haben super mitgemacht. Das sind auch Spiele, die wir unbedingt mit den Ferienkindern spielen wollen.
Am Freitag haben die Trainerassistenten schon den einen Teil Theorie gehabt und abends haben sie die Reitstunden für den nächsten Tag geplant.

Samstag Vormittag gab es eine Springstunde und Ponyspiele, nachmittags wollte die andere Gruppe dann auch unbedingt Ponyspiele machen und die Großen haben Dressurstunden bekommen. Die Trainerassistenten haben die Stunden geplant und mit Hilfe von Merle durchgeführt. Außerdem haben sie über Mittag schon viel über Sportlehre gelernt. In der Zeit haben die anderen Kinder mit Kathleen die Oldie-Ponys geputzt. So langsam verlieren die nämlich schon ihr dickes Winterfell, da genießen sie das Putzen umso mehr. Das Highlight war denn aber das Laufen lassen in der Reithalle von Naomi, Klärchen, Beauty und Konfetti. Die haben richtig getobt und die Aufmerksamkeit von ihren Fans sehr genossen.

Abends durften die angehenden Trainerassistenten selber noch Reiten. In einer Reitstunde von Merle haben sie noch mehr über Tipps und Anleitung zum Erreichen von Takt, Losgelassenheit und Anlehnung bekommen. Auch, wie man das den Reitschülern vermitteln kann. Am Abend hat Merle mit den Kindern das 1×9 der Pferdefreunde besprochen. Das sind die ethischen Grundsätze, die wir alle verstehen müssen und uns auch daran halten müssen. Alle Kinder haben sehr aufmerksam zugehört und jeden Punkt fleißig mit besprochen.

Sonntag haben die Kinder noch Theorieunterricht und Abteilungsstunden bekommen, manche sind auch Quadrille geritten. Die Trainerassistenten haben das Longieren geübt und Sitzübungen an der Longe selber ausprobiert.

Wir hatten ein ganz tolles und lehrreiches Wochenende!

Vorfreude auf das Frühjahr

Wir haben am 09.01. bei Instagram eine Aktion gemacht, wo ihr eure Ideen senden konntet, was ihr gerne in euren nächsten Ferien bei uns machen möchtet und lernen möchtet. Wir haben viele Ideen und Vorschläge bekommen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Die meisten Sachen, die sich gewünscht wurden, haben wir schon öfters gemacht. Es freut uns, dass die Aktionen offensichtlich gut angekommen sind.

Großes Interesse besteht an unserem Gelände und an unseren Springstunden. Da wird es auf jeden Fall wieder Angebote geben. Außerdem auch an verschiedenen Themen in der Theorie und an der Pferdepflege. Grade jetzt im Frühjahr freuen die Pferde und Ponys sich, wenn sie viel geputzt werden, da das Winterfell sonst schon mal jucken kann.

Klärchen und Konfetti, unsere beiden Fohlen aus 2018 haben offensichtlich viele Fans gefunden, denn viele haben sich Aktionen mit den beiden gewünscht. Sicher kann man die beiden mit ihren Muttis mal in der Halle laufen lassen und die, die möchten, können auch beim Führen und Putzen üben, helfen. Das Fohlen- ABC beherrschen die beiden zwar schon ganz gut, aber natürlich sollen sie den Kontakt mit uns Menschen gewohnt sein, damit sie nachher keinen Schreck kriegen, wenn sie geritten werden sollen 😉

Ida darf jetzt manchmal schon mit zum Freispringen. Sie macht das sehr gut. Longieren fangen wir auch bald an, aber mit dem Reiten warten wir noch etwas. Sie braucht etwas länger mit dem Wachsen und deshalb lassen wir uns damit auch noch etwas Zeit. Allerdings ist sie schon so entspannt, dass die Ferienkinder ihr beim Freispringen zu gucken können. Manche kennen sie bestimmt noch als kleines Fohlen und sind sicher erstaunt, was sie schon alles kann 

Bei 2 Stuten munkelt man übrigens, dass der dicke Bauch gar kein Silage- Bauch ist. Ob es dieses Jahr im Frühling wohl nochmal Nachwuchs gibt?

Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, könnt ihr uns auch bei Instagram folgen. Da könnt ihr regelmäßig aktuelle Bilder von uns sehen.

Rückblick 2018

Wir hoffen, ihr hattet wunderschöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wir hatten eine schöne Zeit mit der Familie und mit unseren Vierbeinern. Unser Jahr 2018 war toll und wir blicken gerne darauf zurück. Als Neuzugänge haben wir unsere süße Schimmelstute Blanca, Red unseren Connemarawallach, seinen Kumpel Cisco, ein Criollo und Hattrick, unseren gutmütigen Riesen dazu bekommen.
Alle zeigen sich von ihrer besten Seite.

Und dann, nicht zu vergessen, kamen dieses Jahr Klärchen und Konfetti, unsere Shetty-fohlen. Das war wirklich aufregend. Naomi und Beauty sind tolle Muttis und Klärchen und Konfetti machen immer witzige Sachen. Und vor allem lieben sie es, zu schmusen.

Sultan ist jetzt kein Hengst mehr. Aber wenn wir Glück haben, bekommen wir 2019 noch Nachwuchs von ihm. Jetzt ist er in der Herde und genießt es in vollen Zügen. Sein bester Freund ist Red. Die beiden toben und spielen zusammen.
Unsere Katzen liegen, wie jeden Winter, auf der Heizung und bewegen sich nicht viel. Ihr würdet euch wundern, wie dick die jetzt geworden sind, wenn sie nicht mehr den ganzen Tag mit den Kindern spielen.

Ida wird jetzt Jahr drei Jahre alt und so langsam fangen wir an, sie in der Halle laufen zu lassen und Bodenarbeit zu machen. Da sie ja schon mit ein paar Wochen gelernt hat mit Halfter zu gehen, ist das aber nicht sonderlich aufregend für sie. Es stört sie auch gar nicht, dass sie alleine in der Halle ist. Viel mehr hat man das Gefühl, dass sie die volle Aufmerksamkeit genießt. Aber das haben wir uns schon gedacht, so wie sie immer am Tor stand und sehnsüchtig zu den Kindern geschaut hat.

Merle hat letztes Jahr eine Ergänzungsqualifikation Geländereiten für ihren Trainerschein gemacht. Letztes Jahr gab es schon Geländelehrgänge und Geländestunden und auch dieses Jahr wird wieder viel im Gelände angeboten. Die Wellenbahn war letztes Jahr immer ein großer Spaß für Reitschüler und Pferde. Bei dem Wetter konnten wir vor allem viel im See mit den Pferden planschen.

Letztes Jahr ist unser Anbau der Küche fertig geworden. Vielleicht habt ihr die Baustelle ja gesehen. Da ist jetzt ein großer Raum, mit direkten Zugang von unseren bisherigen Küche. In dem neuen Anbau sind jetzt eine Kühl- und eine Gefrierzelle. Also ein begehbarer Kühlschrank. Außerdem noch ein zweiter Kombidämpfer und weitere Arbeitsflächen, Schränke und eine weitere Spüle.

Viele Grüße von der Nordsee und ein schönes Jahr 2019 wünschen euch die Familie Hennings mit allen Vierbeinern!

Frühjahr 2018

Frühjahrsplanung

Im Frühjahr starten wir voll durch mit tollen Angeboten für Ferienkinder und Reiter aus der Umgebung, auch mit eigenem Pferd.

Letztes Jahr haben wir mit den Ferienkindern ein Hausturnier veranstaltet, was super angekommen ist. Alle konnten sich für Prüfungen von Führzügel, über Reiterwettbewerb bis zu E-dressur und E-Springen eintragen und haben die Tage davor das Springen und Aufgabenreiten geübt. Trotzdem kam natürlich das Ausreiten, „ohne Sattel reiten“ etc nicht zu kurz, denn der Spaß darf natürlich nicht fehlen. Im Anschluss haben alle Kinder eine Schleife und ein Protokoll bekommen. Auch dieses Jahr wollen wir das in den Frühjahrsferien wieder anbieten. Wir freuen uns, dass wir auch die Kinder mal unter „Turnierbedingungen“ reiten lassen können, die sonst nicht die Möglichkeit haben, Turniererfahrungen zu sammeln. Außerdem macht es immer Spaß, die Pferde und Ponys einzuflechten und mit weißen Schabracken auszustatten. Es gilt aber natürlich, da macht nur mit, wer Lust hat und wer nicht möchte, bekommt ein anderes Programm geboten. Außerdem bieten wir auch wieder für die fortgeschrittenen Ferienkinder das Reiten im Gelände mit den neuen Wällen und Geländehindernissen an. Unsere kleinen Reiter und Anfänger kommen aber nicht zu Kurz. Wir bieten wieder Ausritte, ohne Sattel reiten, Ponyspiele, Quadrille, Bodenarbeit und so weiter an. Neu haben wir jetzt auch Poolnudeln angeschafft, mit denen wir in der Bodenarbeit tolle Sachen aufbauen können, zum Beispiel einen Ring, wo man mit dem Pony durchspringen kann. Das haben wir mit unseren Betreuern und den Schulponys schon ausprobiert und hatten großen Spaß.

Für die Reiter aus der Umgebung haben wir ebenfalls tolle Angebote, die auch für unsere fortgeschrittenen Ferienkinder in Frage kommen (mit oder ohne eigenem Pferd), da wir ja auch Übernachtungsmöglichkeiten haben. Die Lehrgänge bieten wir für alle ambitionierten Freizeitreiter an. Für alle, die „Geländekrabbelstunden“ suchen, weil sie oder ihr Pferd oder beide noch unerfahren sind, bis zu denen, die gerne mal die Möglichkeit haben möchten, ihre Pferde auch im Gelände mal über Schweinerücken, Bürsten, Plateu uvm bis zum Geländeparcours zu reiten.
Außerdem Springlehrgänge von Stangenarbeit für die unsicheren Reiter/Pferde bis zum Parcours springen und Kombilehrgänge für Springen und Dressuraufgabenreiten, mit anschließenden Protokoll.
Der Unterricht wir erteilt von Merle Hennings.
Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das für euch bzw. euer Pferd was ist, dann meldet euch gerne bei Merle. (merle@reiterhof-hennings.de oder 177 643 76 73)

Die Termine sind:
13.4.-15.4 Springlehrgang
18.-21.5. Kombilehrgang Dressur und Springen mit anschließenden Aufgabenreiten+ Protokoll
1.-3.6. Geländelehrgang
9.6. Geländetraining (90-120 min beinhaltet das rüber reiten ins Gelände und zurück (ca 10 min) plus aufwärmen, lösen.. also alles.)
16.6. Geländetraining s.o.
30.6. Geländetraining s.o.

Außerdem stehen wir auch weiterhin für Einzelstunden mit oder ohne eigenem Pferd zur Verfügung. In Dressur, Springen oder Stangenarbeit, aber auch Bodenarbeit und Geländereiten sowie Sitzübungen an der Longe.

Rinaldo

Rinaldo ist ein großer Schimmelwallach, der jetzt schon 24 Jahre alt ist. Das merkt man ihm aber nicht an, wenn man ihn reitet. Er liebt das Tritte verlängern auf der langen Seite oder auf der Diagonalen, dann lässt er alle anderen Pferde weit hinter sich.

Rinaldo kam als ganz junger Hüpfer zu uns, da war er noch fast schwarz. Ausgebildet wurde er von Kathrin und von Astrid Hennings. Als junges Pferd ist er mit Astrid Hennings Geländeturniere gegangen und war ebenfalls ihr Prüfungspferd in Hoya bei ihrer Prüfung zum Übungsleiter. Rinaldo war schon immer vielseitig einsetzbar.

Jetzt kennt man ihn als gutmütiges Lehrpferd. Er liebt Schmuseeinheiten und Aufmerksamkeiten jeder Art. Nur im Gelände ist er nicht für Anfänger geeignet. Da kommt dann doch wieder das ehrgeizige Sportpferd durch („das können wir auch doppelt so schnell wie alle anderen“).

Rinaldo

Klassenreise auf den Reiterhof

Warum nicht mal mit der ganzen Klasse auf den Reiterhof fahren?

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Für eine Klassenreise ist unser Hof bestens geeignet. Morgens werden in der Gruppe die Ponys gepflegt und geritten. Da kann jeder teilnehmen, egal ob mit oder ohne Reiterfahrung. Ein Pony und 2 Schüler bilden ein Team und dann geht es los. Auch den Jungs sind mit Eifer dabei.

Nachmittag kann man eine Wattwanderung unternehmen oder ins Wasser gehen

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Auch kann die ganzen Klasse mal einen Ausflug nach Büsum unternehmen, dort mit dem Kutterfahren, ins Piratenmeer gehen oder das Museum am Meer besuchen. Oder man fertigt sich hier bei uns seine eigene Bernsteinkette-oder Armband.

Aber natürlich gibt es auch sonst noch genügend Spielmöglichkeiten, um die 5 Tage gut auf dem Hof zu verbringen

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Noch sind für dieses Jahr einige Termine frei. Vieleicht ist es etwas für eure zukünftige Klassenreise?

 

Was ist eigentlich Bodenarbeit ?

Bodenarbeit

In der Bahn reiten, ohne Sattel reiten, ausreiten- das gibt’s ja überall. Wir machen mit den Ponys aber auch regelmäßig Bodenarbeit, was das ist erklären wir euch hier. Wer bereits bei uns Urlaub gemacht hat oder auch nur so vorbei gekommen ist hat vielleicht schonmal gesehen, wie lauter Ponys über unsere Bodenarbeitswiese geführt wurden. Vorbei an bunten Regenschirmen, durch den Slalom, über Hindernisse und sogar über die Wackelbrücke trauen sich fast alle! Aber warum machen wir das eigentlich?
Bereits vom Boden aus kann man super klarstellen, wer in der Reiter-Pferd Beziehung der Chef ist und dem Pony zeigen, was es darf oder auch eben nicht. Ihr lernt zum Beispiel euer Pony richtig zu führen, im Schritt und im Trab, es anzuhalten, vielleicht sogar rückwärts zu schicken und vor allem, euch durchzusetzen, dass euer Pony nicht frisst. All das könnt ihr dann auch anwenden, wenn ihr zum Beispiel die Ponys von der Koppel holt oder auf dem gemeinsamen Weg zur Reitstunde seid. Die Bodenarbeit ist aber auch eine gute Möglichkeit Vertrauen aufzubauen. Nicht nur du brauchst Vertrauen zu deinem Pony damit du dich traust neue Sachen auszuprobieren. Auch dein Pony braucht Vertrauen zu dir. Bei all den vielen neuen Kindern jede Woche müssen die Ponys bei jedem Kind neu ausprobieren, wem sie vertrauen können. Auch in einer Pferdeherde gibt es einen Chef, den Herdenführer. Dieser Herdenführer zeigt den anderen wann sie sich entspannen. oder zum Beispiel in Ruhe fressen können. Die Pferde vertrauen ihm. Er zeigt ihnen aber auch, wenn etwas komisch ist und zum Beispiel die Flucht ergriffen werden sollte (ihr wisst ja, Pferde sind Herden- und Fluchttiere). Genau so ist das auch zwischen Pferd und Reiter. Wenn das Pferd dir vertraut kann es sich in deiner Gegenwart entspannen und fühlt sich wohl. Und wenn euer Pony erstmal Vertrauen zu euch aufgebaut hat werdet ihr es schaffen, es durch all die bunten Hindernisse zu führen und am Ende vielleicht sogar über die „Brücke“. Ihr könnt auch mit eurem Pony über kleine Hindernisse springen oder, wenn es geregnet hat, versuchen euer Pony durch die entstandenen Pfützen zu führen, das mögen nämlich nicht alle 😉 Ein Highlight ist auch jedes Mal, wenn die Ponys unseren großen Gymnastikball durch die Gegend schießen. Manchmal klappt es auch, diesen durch einen aus Stangen aufgebauten Parcours zu manövrieren. Es gibt jedenfalls immer eine Menge zu entdecken. Hat euer Pony Angst vor Regenschirmen? Lässt es sich mit bunten Tüchern streicheln? Wo ist es vielleicht kitzelig? Schafft ihr es ein kleines Stück zusammen zu traben? Und traut es sich über eine knisternde blaue Plane?
Kommt vorbei und probiert selber, was es bei der Bodenarbeit noch so alles zu erleben gibt. Wer weiß, vielleicht läuft es bei euch und eurem Pony sogar so gut, dass ihr am Ende zusammen über die Wiese laufen könnt, ohne dass du den Strick festhalten brauchst? 
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WOCHENBERICHT VOM 06.08.-13.08.

Am Samstag wurden, nach dem Anreisen und dem Vorreiten, wie immer ein paar Spiele zum
Kennenlernen gespielt und danach konnten sich die Kinder für weitere Spiele in der Halle oder
‚Werwolf‘ entscheiden, sodass jeder etwas machen konnte, an dem er Spaß hatte.
Der Sonntag brachte wieder die ersten Reitstunden, die trotz aller Aufregung super geklappt haben.
Diese Woche waren ein paar Prüflinge dabei, also wurde am Sonntag schonmal mit dem Lernen der
Theorie angefangen. Abends konnten die Kinder dann wieder ‚Werwolf‘ spielen, sich beim
Volleyball spielen auspowern oder basteln und malen.
Für den Montag gab es sehr viel Regen, also konnten wir alle zusammen ein bisschen Theorie zum
Pferd im Stall machen. Danach konnten sogar die ‚Kleinen‘ alle ganz stolz ihr Pferd mit dem
Pferdeknoten selber anbinden!
Am Abend gab es eine unerwartete Regenpause, in der alle Kinder das Chaosspiel gespielt haben,
wobei sie bestimmte (versteckte) Karten auf dem ganzen Gelände finden und bestimmte Aufgaben
und Fragen lösen mussten.
Wer wusste wie viele Laternen auf dem Hof stehen oder wer beschreiben konnte was man alles zum
Reiten brauchte, der durfte gleich die nächste Karte suchen gehen!
Am Dienstag ging es dann, trotz Nieselregen, denn wir sind ja alle nicht aus Zucker, nach draußen
zum Reiten! 😉
Die einen haben einen gemütlichen Ausritt um den See gemacht, wärend die anderen schon ein
bisschen mehr getrabt sind. Nach diesem nassen Tag konnten sich die Kinder im Haus aufwärmen
und Karaoke singen , wobei alle viel Spaß hatten.
Der nächste Tag brachte zwar viele Wolken, aber kein Regen – also nichts wie raus ins Gelände!
Dabei wurden schon die ersten kleinen Hindernisse sowohl im Gelände, als auch in der Reithalle
gesprungen und alle waren stolz auf sich und ihr Pony, dass es so gut geklappt hat. Außerdem
wurde wieder fleißig ‚Werwolf‘ gespielt und die Kinder haben Armbänder und Schlüsselanhänger
gebastelt.
Am Donnerstag gab es wieder viel Regen und so wurden in der Reithalle Ponyspiele gespielt,
Quadrillen geritten und sich gut auf die Prüfung am nächsten Tag vorbereitet, für die es am Abend
auch noch Theoriefilme gab. Nebenbei konnte gemalt, gebastelt und entspannt werden.
Und dann war der Freitag und somit der letzte Tag auch schon wieder da!
Die Prüfung früh morgens lief für alle sehr gut, denn alle haben ihre Prüfung
bestanden – Herzlichen Glückwunsch!
Am Nachmittag konnten dann alle nocheinmal bei verschiedenen Ponyspielen Spaß haben und sich
noch einmal von ihrem Pony verabschieden. Abends wurde dann gegrillt und dann wurden auch
schon die Koffer gepackt, Handynummern und Adressen ausgetauscht, denn noch einmal schlafen
und dann ging es schon wieder nach Hause.
Schön, dass ihr da wart und bis zum nächsten Mal! 🙂

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Prüfungstag auf dem Reiterhof Hennings

Wie ihr auf Facebook sicher schon gelesen habt, hatten wir am Sonntag bei uns Prüfungen zum Reitabzeichen 10,9,7 und 5. Außerdem zum Trainerassistentenschein und zum Longierabzeichen. Die Trainerassistenten haben von Freitagnachmittag bis zum Sonntagvormittag einen straffen Lehrgang durchgezogen. Sie mussten einiges lernen zum Thema Reitunterricht geben, Aufsichtspflicht, Konfliktbewältigung und und und… Außerdem mussten sie für ihr Longierabzeichen üben, welches Voraussetzung für den Trainerassistentenschein ist. Die Teilnehmer waren fast alle ehemalige Ferienkinder, die in diesem Jahr als Betreuer kommen möchten. So können wir unsere Betreuer selber ausbilden und alle Punkte, die uns besonders wichtig sind vermitteln. Außerdem konnten sie das Longieren gleich mit unseren Longenponys und -Pferden üben und kennen das schon für den Longenunterricht mit den Kindern in den Ferien. Wir freuen uns, dass unsere zukünftigen Betreuer so viel Engagement und Ehrgeiz mitbringen, so einen Lehrgang zu absolvieren um für den Betreuerjob vorbereitet zu sein!

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Für das Reitabzeichen 10 hatten wir 2 Mädchen, die hier seit ca. einem Jahr Reitunterricht nehmen. Antonia und Jana sind an der Longe auf Sternchen geritten und haben mit Andra Bodenarbeit gemacht. Erst die eine, dann die andere, natürlich 😉 Die Trainerassistenten haben Sternchen longiert und den Kindern die Anweisungen gegeben. Antonia und Jana konnten den Richtern alle drei Gangarten, sowie leichttraben und aussitzen zeigen. Außerdem waren sie sehr mutig und sind ganz oft galoppiert, da ja jeder Trainerassistent das Pony an der Longe galoppieren lassen musste.

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Das Reitabzeichen 9 haben Jette mit Max, Emmi mit Blitz und Lina mit Angie gemacht. Wir wissen alle, dass das ganz tolle und artige Ponys sind, aber wir wissen auch, dass das keine Schlaftabletten sind und sie durchaus ihren eigenen Kopf haben. Ponys halt. In der Vorbereitung haben die Mädels viel geübt, einen ordentlichen Zirkel zu galoppieren, ohne das die Ponys abkürzen oder sogar ganze Bahn weiter galoppieren. Manchmal waren die Ponys auch ganz schön schnell, aber die Mädchen haben sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Als wir also in der Prüfung waren und die Mädchen den Teil in der Abteilung gezeigt hatten, waren die Richter schon so begeistert, dass das Publikum einmal applaudieren sollte, was es natürlich auch direkt tat. Die Mädels sind ja auch wirklich super geritten. Die Ponys waren dann aber so angespornt vom Applaus, dass sie direkt mal in den Galopp gingen. Kein Problem aber für meine Mädchen, sofort konnten sie die Ponys durchparieren und die Richter konnten gleich erkennen, dass die Prüflinge sattelfest sind. Danach ritten sie noch etwas durcheinander und zeigten nochmal alleine alle drei Gangarten.

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Das Reitabzeichen 7 haben Merja mit Fee, Lina mit Hanni, Malit mit Petzi, Lea mit Malou und Annabell mit Gipsy gemacht. Auch hier mussten die Mädchen sich in der Vorbereitung schon intensiv mit den Pferden auseinander setzen, da die Ponys im Winter immer etwas schneller sind als in den Ferien, weil sie mehr im Stall stehen und es auch kälter ist. Viele von euch wissen, dass die Pferde dann etwas spritziger werden können. Dennoch zeigten die Mädchen mit ihren Ponys in der Bodenarbeit Schritt, Trab, Halten, Rückwärts richten und das Springen über ein Cavaletti. In der Abteilung zeigten sie die Hufschlagfiguren im Schritt und Trab, im leichttraben und aussitzen. Die Hufschlagfiguren wurden sehr genau ausgeritten und alle haben einen super Abstand von einer Pferdelänge zum Vordermann eingehalten, sodass die Richter eigentlich das durcheinander gar nicht mehr sehen mussten. Sie haben so schon erkannt, dass jeder das Reitabzeichen 7 erhalten kann. Dennoch haben wir natürlich das galoppieren und Springen beim durcheinander Reiten noch einmal gezeigt.

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Das Reitabzeichen 5 hat Kathleen gemacht. Sie fing an mit der Dressur mit Belmont. Leider gab es da einen kleinen Patzer. Pferd und Reiter waren etwas nervös, was ja aber auch verständlich ist. Dafür war das Springen umso besser. Hier in Dithmarschen ist das Springen ja eh etwas beliebter. Lycour, der ja ein alter Turnierhase ist, war direkt im Turniermodus. Für Kathleen war es wichtig, ihn so vorzubereiten, dass er warm ist und aufmerksam auf die Sprünge ist, allerdings musste sie aufpassen, dass er ihr nicht zu heiß wird. Er ist nämlich super ehrgeizig im Parcours und versucht dann auch immer die beste Zeit zu haben. Kann ihm ja keiner erklären, dass es hier um Stil und nicht um Zeit geht.

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Den Parcours hatte ich auf 80 cm Höhe aufgebaut, wie wir das auch im Training geübt haben. Doch der Richter hat es nachher noch ein wenig runter gebaut um es einfacher zu machen. Ich hatte mich als Trainerin natürlich über die vereinfachten Bedingungen für Kathleen gefreut, Kathleen war aber etwas enttäuscht. Lycour springt besser wenn die Hindernisse höher sind. Letztendlich war da aber kein Unterschied und die Höhe macht da sowieso keinen Unterschied, vor allem nicht bei so einem Pferd wie Lycour. Ohne Fehler und in einem guten, frischen Tempo (ohne dass ich einen Herzinfarkt bekomme) sind die beiden durch den Parcours geschnurrt, als würden sie nie was anderes machen. Die Richter waren sehr zufrieden und sie hat auch eine gute Note für das Springen bekommen. Im Anschluss wurde sie noch in der Theorie befragt (Zitat Richter: „Die wusste alles!“) und danach hat sie Lycour noch auf der Dreiecksbahn vorgemustert. Dazu muss man sagen, dass Kathleen schon Kreismeisterin der Jungzüchter geworden ist und seit ca 4 Jahren jedes Jahr bei Kreismeisterschaft und Landeswettkampf und anderen Wettkämpfen weit vorne platziert ist und auch Lycour schon 2 mal bei der Kreismeisterschaft teilgenommen hat. Es war ein Selbstläufer und lief ohne Probleme.

Zum Abschluss konnten die Richter dann verkünden, dass alle bestanden hatten. Viele Eltern hatten den ganzen Vormittag zu geguckt und waren nun auch bei der Siegerehrung dabei. Schwer zu sagen wer stolzer war: Trainer, Reitschüler oder Eltern 😉

Für mich, als Trainer, war es ein sehr aufregender Tag. Alle Reitschüler für die Reitabzeichen haben bei mir angefangen zu Reiten und Reiten seit dem bei mir. Und natürlich auch die Ponys, die mit so viel Vertrauen und so artig die Prüfungen gemeistert haben. Das kommt natürlich dadurch, dass alle Kinder einen sehr guten Umgang mit dem Pferd haben und mit sehr ruhigen Händen und einer guten Balance reiten, ohne die Pferde zu behindern. Das macht mich natürlich stolz.

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