Rinaldo

Rinaldo ist ein großer Schimmelwallach, der jetzt schon 24 Jahre alt ist. Das merkt man ihm aber nicht an, wenn man ihn reitet. Er liebt das Tritte verlängern auf der langen Seite oder auf der Diagonalen, dann lässt er alle anderen Pferde weit hinter sich.

Rinaldo kam als ganz junger Hüpfer zu uns, da war er noch fast schwarz. Ausgebildet wurde er von Kathrin und von Astrid Hennings. Als junges Pferd ist er mit Astrid Hennings Geländeturniere gegangen und war ebenfalls ihr Prüfungspferd in Hoya bei ihrer Prüfung zum Übungsleiter. Rinaldo war schon immer vielseitig einsetzbar.

Jetzt kennt man ihn als gutmütiges Lehrpferd. Er liebt Schmuseeinheiten und Aufmerksamkeiten jeder Art. Nur im Gelände ist er nicht für Anfänger geeignet. Da kommt dann doch wieder das ehrgeizige Sportpferd durch („das können wir auch doppelt so schnell wie alle anderen“).

Rinaldo

Reiterferien Februar 2017

Wir haben richtiges Nordseewetter, als unser Lehrgang startet. Am frühen Nachmittag sind alle da und wir starten wieder mit der Bodenarbeit. Es ist sehr stürmisch, aber alle haben die Pferde gut im “ Griff“.

Am Sonntag ist das Wetter leider auch noch nicht besser. Jetzt geht es auf`s Pferd. Erst einmal müssen die Pferde ordentlich geputzt werden, denn sie haben noch den Dreck vom letzten Weidegang im Fell. Damit kann die Aufwärmübung ausgelassen werden. Dann werden die Pferde erst einmal wieder in der Halle geführt und dann geht es rauf auf`s Pferd. Einige Teilnehmer waren schon mal hier und kennen “ ihre Pferde “ schon. Aber auch einer hat getauscht und testet mal ein anderes Pferd. Alles klappte aber aber ganz gut, so dass man am Nachmittag bei den Pferden beleiben konnte.

Abends wird dann etwas Ergänzungsport betrieben. Einmal, um zu testen, ob man vielleicht in dem einen oder anderen Bereich Probleme mit der Beweglichkeit haben könnte und außerdem, um  auch neben der Reitstunde für das Reiten zu trainieren.

Willi hatte alle Reiter fotografiert und am Abend wurden die Fotos gezeigt und der Sitz jedes Reiters  analysiert.

Am Montag wurde morgens in der Halle geritten. Über Mittag kamen die Pferde auf die Weide, damit sich das Putzen nachher auch lohnt. Eine Teilnehmerin hat Geburtstag und deswegen musste es erstmal Geburtstagskaffee geben. Nebenbei gab es eine Theorieeinheit. Jeder bekam Material über den Sitz des Reiters und so wurde weiter versucht, etwas Tipps für das Reiten zu geben. Dies konnte am Nachmittag dann gleich ausprobiert werden.

Am Dienstag war das Weter immer noch nicht richtig besser und die Pferde bleiben im Stall. Vormittags wurde wieder in der Halle geritten und einige wechselten auch mal die Pferde, um verschiedene Pferde auszuprobieren. Bei solch einer Auswahl an Pferden ist es ja auch kein Problem.

Am Nachmittag wurde mit den Reitern der „Dienstagsrunde“ zusammengeritten. Es wurde deswegen Quadrille geritten, weil wir so eine größere Abteilung zusammen hatten. Einige hatten Bedenken, aber es klappte ganz hervorragend.

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Am Donnerstag haben alle einen Spaziergang mit den Ponys gemacht und am Nachmittag wurde wieder in der Halle geritten. Nach dem Mittagessen sind aber auch noch welche zu Fuß nach Büsum hin und zurück gelaufen. Es ist also eine richtige Fitness-Woche.

Am Freitag wurde ich morgens wieder in der Halle geritten und am Nachmittag ging es noch einmal mit den Ponys in den Sommerkoog. Manche Leute gucken immer etwas komisch, wenn wir mit Ponys an der Hand und nicht mit Hunden an der Leine, spazieren gehen. Die Ponys finden das richtig schön.

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Danach gab es noch die letzte Reitstunde und dann war das Reitprogramm für die Woche schon abgeschlossen. Abends wurde dann noch beim Hunde- Agility zuguckt.

Am nächsten Tag ging es dann schon wieder nach Hause. Jetzt müssen wir nur noch die ganzen Fotos versenden, damit Zuhause gezeigt werden kann, was man gelernt hat.

 

Klassenreise auf den Reiterhof

Warum nicht mal mit der ganzen Klasse auf den Reiterhof fahren?

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Für eine Klassenreise ist unser Hof bestens geeignet. Morgens werden in der Gruppe die Ponys gepflegt und geritten. Da kann jeder teilnehmen, egal ob mit oder ohne Reiterfahrung. Ein Pony und 2 Schüler bilden ein Team und dann geht es los. Auch den Jungs sind mit Eifer dabei.

Nachmittag kann man eine Wattwanderung unternehmen oder ins Wasser gehen

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Auch kann die ganzen Klasse mal einen Ausflug nach Büsum unternehmen, dort mit dem Kutterfahren, ins Piratenmeer gehen oder das Museum am Meer besuchen. Oder man fertigt sich hier bei uns seine eigene Bernsteinkette-oder Armband.

Aber natürlich gibt es auch sonst noch genügend Spielmöglichkeiten, um die 5 Tage gut auf dem Hof zu verbringen

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Noch sind für dieses Jahr einige Termine frei. Vieleicht ist es etwas für eure zukünftige Klassenreise?

 

Carmen- unsere Prinzessin

Heute dürfen wir vorstellen: Carmen

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Carmen ist ein Welsh Mountain Pony. Sie ist schon seit 14 Jahren bei uns auf dem Hof und war früher Merles Pony. Da war sie noch ziemlich frech. Sie ist sogar mal aus der Box raus gesprungen. Merle hatte ordentlich zu tun mit dem heißen Feger. Sie lernten aber viel zusammen und sind sogar auch zusammen auf Reiterferien gefahren. Carmen ist übrigens ein richtig tolles Springpony.

Mittlerweile ist Carmen viel ruhiger geworden. Aber einen ruppigen Umgang akzeptiert sie trotzdem nicht. Sie möchte immer vorsichtig gestreichelt und geputzt werden, deshalb ist sie unsere Prinzessin. Jeder liebt sie und verwöhnt sie gerne. Ihre beste Freundin ist Sternchen. Sie laufen und stehen immer zusammen auf der Weide und sie haben auch ihre Boxen direkt neben einander.

Reiterferien für Erwachsene

Wer möchte auch mal das „Leben auf dem Ponyhof “ kennenlernen oder einmal erleben und was wird dort angeboten?

Für unsere Erwachsenen-Kurse haben wir Teilnehmer, die noch nie , ein wenig oder auch regelmäßig reiten. Manche sind auch schon als in ihrer Jugend als Ferienkind hier gewesen. Ja, so lange gibt es uns schon ! Es sind noch die gleichen Zimmer, die jetzt allerdings meist zur Einzelbelegung genutzt werden. Super Reitausrüstung benötigt man nicht, bequeme Kleidung genügt. Helme können ausgeliehen werden.

Man sollte schon den Wunsch zu etwas Geselligkeit mitbringen, den die Mahlzeiten werden mit allen zusammen an einem großen Tisch eingenommen.

Das Hauptanliegen ist oft: Das Pferd verstehen und viel mit dem Pferd unternehmen. Deswegen beginnen wir zum Kennenlernen auch mit der Bodenarbeit. Man lernt das Pferd vom Boden aus kennen und die ersten Spannungen werden abgebaut. Wir können die Teilnehmer schon etwas beobachten und überlegen, welches Pferd zu welchem Teilnehmer passen kann.

Dann werden verschiedenen Gruppen  zum Reiten angeboten. Je nach Teilnehmerwunsch gibt es Longenunterricht oder Abteilungen. Es ist kein starres Programm, sondern wird gemeinsam abgesprochen. Wir wollen ein gesundes und für Pferd und Reiter , harmonisches reiten. Deswegen auch Theorie-und Sporteinheiten, um den Sitz des Reiters richtig zu analysieren und dem Teilnehmer direkt zu helfen, selbst zu erkennen, was und wie es für ihn richtig ist. Jeder soll auch für die Zeit nach diesem Lehrgang etwas für den Alltag und für das weitere Reiten mitnehmen.

Zum Sportprogramm gehört dann auch, dass wir bei dem Wochenprogramm, Spaziergänge mit dem Pferd durch unsere Gegend machen. Dazu nehmen wir die artigen Ponys, so dass der Spaziergang auch zur Entspannung beiträgt. Wenn alle kräftig geübt haben und das Wetter mitspielt, wird das Gelände dann auch auf dem Pferderücken erkundet.

Neben der Beschäftigung mit dem Pferd, kann man hier auch viele enspannende Dinge tun. Der Spaziergang zum Strand, um die Sonne untergehen zu sehen, gehört schon fast zum Pflichtprogramm. Man kann auch an einer  Wattführung teilnehmen, nach Büsum oder in die Nähere Umgebung fahren, oder das Büsumer Schwimmbad  besuchen. Manchmal ergibt essich auch, dass wir alle zusammen am Abend zusammen kochen. Natürlich mit heimischen Produkten.

Zum Ende der Woche wird dann eine Quadrille eingeübt. Das Üben hat sich gelohnt und mit Musik macht alles noch einmal mehr Spaß. Super, wie dann alles klappt !

Unsere Pferde

Hier stellen wir unsere Pferde vor

Ich bin Annabell, eine ausgesprochen hübsche Schimmelstute. Ich bin immer sehr motiviert meinen großen- und kleinen Reitern alles zu bieten was sie so machen wollen. Mich kannst du ohne Sattel reiten, ich gehe gerne ins Wasser und Springen finde ich auch richtig toll.

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Ich bin Arabella. Mich erkennst du an meinem kleinen weißen Halbmond auf der Stirn. Manchmal habe ich ein bisschen schlechte Laune oder werde beim reiten mal ein bisschen schneller, wenn du aber erstmal die Knöpfe für mich gefunden hast bin ich eine ganz tolle. Besonders am Springen hab ich richtig Spaß und das mach ich auch echt gut!

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Wir sind Bine & Celine, zwei ziemlich dickköpfige Schimmeldamen. Auf den ersten Blick sehen wir ziemlich gleich aus und werden auch oft verwechselt, eigentlich ist das aber gar nicht so schwer, und wenn du erstmal raus hast wie wir so ticken dann wirst du viel Spaß mit uns haben, egal ob in der Bahn oder im Gelände!

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Ich bin Asterix, ein kleiner Schicker Ponywallach. Mich erkennst du daran, dass ich ganz schwarz bin mit einem kleinen weißen Stern auf der Stirn. Ich kenne mich hier auf dem Hof sehr gut aus und lasse mich deshalb auch von nichts aus der Ruhe bringen. Am liebsten bringe ich den kleineren Kindern das Reiten bei!

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Ich bin Bianca, eine schicke Schimmelstute. Wenn es mal zu stürmisch um mich wird hab ich das gar nicht so gern, wenn du aber vorsichtig und bestimmt mit mir bist werden wir viel Spaß miteinander haben. Oft voltigieren sogar die Kleineren schon auf mir und es stört mich überhaupt nicht wenn die alle auf einmal um mich rum wirbeln.

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Ich bin Moritz, der Haflinger mit dem Knickohr. Ja, du hast ganz richtig gehört, ich habe ein Knickohr, das macht mir aber garnichts. Ich bin sehr beliebt bei den Kindern weil man mit mir jeden Blödsinn machen kann. Ich habe viel Spaß am Springen in der Bahn oder im Gelände aber auch ohne Sattel kann man toll auf mir reiten, sagen die Kinder.

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Ich bin Paula, eine freche braune Ponydame und die beste Freundin von Daisy. Manchmal bin ich ein bisschen frech, das meine ich aber überhaupt nicht böse. Ich kenne mich hier auf dem Hof schon sehr gut aus und zeige dir gerne alles und bringe dir das Reiten bei.

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Ich bin Petzi, ein sehr motiviertes Endmaß Pony. Wenn du schon ein bisschen Sattelfester bist nehme ich am liebsten mit meinen Reitern ein paar Sprünge, ganz egal ob in der Bahn oder im Gelände. Aber auch beim ohne-Sattel-reiten haben alle immer viel Spaß mit mir.

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Was ist eigentlich Bodenarbeit ?

Bodenarbeit

In der Bahn reiten, ohne Sattel reiten, ausreiten- das gibt’s ja überall. Wir machen mit den Ponys aber auch regelmäßig Bodenarbeit, was das ist erklären wir euch hier. Wer bereits bei uns Urlaub gemacht hat oder auch nur so vorbei gekommen ist hat vielleicht schonmal gesehen, wie lauter Ponys über unsere Bodenarbeitswiese geführt wurden. Vorbei an bunten Regenschirmen, durch den Slalom, über Hindernisse und sogar über die Wackelbrücke trauen sich fast alle! Aber warum machen wir das eigentlich?
Bereits vom Boden aus kann man super klarstellen, wer in der Reiter-Pferd Beziehung der Chef ist und dem Pony zeigen, was es darf oder auch eben nicht. Ihr lernt zum Beispiel euer Pony richtig zu führen, im Schritt und im Trab, es anzuhalten, vielleicht sogar rückwärts zu schicken und vor allem, euch durchzusetzen, dass euer Pony nicht frisst. All das könnt ihr dann auch anwenden, wenn ihr zum Beispiel die Ponys von der Koppel holt oder auf dem gemeinsamen Weg zur Reitstunde seid. Die Bodenarbeit ist aber auch eine gute Möglichkeit Vertrauen aufzubauen. Nicht nur du brauchst Vertrauen zu deinem Pony damit du dich traust neue Sachen auszuprobieren. Auch dein Pony braucht Vertrauen zu dir. Bei all den vielen neuen Kindern jede Woche müssen die Ponys bei jedem Kind neu ausprobieren, wem sie vertrauen können. Auch in einer Pferdeherde gibt es einen Chef, den Herdenführer. Dieser Herdenführer zeigt den anderen wann sie sich entspannen. oder zum Beispiel in Ruhe fressen können. Die Pferde vertrauen ihm. Er zeigt ihnen aber auch, wenn etwas komisch ist und zum Beispiel die Flucht ergriffen werden sollte (ihr wisst ja, Pferde sind Herden- und Fluchttiere). Genau so ist das auch zwischen Pferd und Reiter. Wenn das Pferd dir vertraut kann es sich in deiner Gegenwart entspannen und fühlt sich wohl. Und wenn euer Pony erstmal Vertrauen zu euch aufgebaut hat werdet ihr es schaffen, es durch all die bunten Hindernisse zu führen und am Ende vielleicht sogar über die „Brücke“. Ihr könnt auch mit eurem Pony über kleine Hindernisse springen oder, wenn es geregnet hat, versuchen euer Pony durch die entstandenen Pfützen zu führen, das mögen nämlich nicht alle 😉 Ein Highlight ist auch jedes Mal, wenn die Ponys unseren großen Gymnastikball durch die Gegend schießen. Manchmal klappt es auch, diesen durch einen aus Stangen aufgebauten Parcours zu manövrieren. Es gibt jedenfalls immer eine Menge zu entdecken. Hat euer Pony Angst vor Regenschirmen? Lässt es sich mit bunten Tüchern streicheln? Wo ist es vielleicht kitzelig? Schafft ihr es ein kleines Stück zusammen zu traben? Und traut es sich über eine knisternde blaue Plane?
Kommt vorbei und probiert selber, was es bei der Bodenarbeit noch so alles zu erleben gibt. Wer weiß, vielleicht läuft es bei euch und eurem Pony sogar so gut, dass ihr am Ende zusammen über die Wiese laufen könnt, ohne dass du den Strick festhalten brauchst? 
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WOCHENBERICHT VOM 06.08.-13.08.

Am Samstag wurden, nach dem Anreisen und dem Vorreiten, wie immer ein paar Spiele zum
Kennenlernen gespielt und danach konnten sich die Kinder für weitere Spiele in der Halle oder
‚Werwolf‘ entscheiden, sodass jeder etwas machen konnte, an dem er Spaß hatte.
Der Sonntag brachte wieder die ersten Reitstunden, die trotz aller Aufregung super geklappt haben.
Diese Woche waren ein paar Prüflinge dabei, also wurde am Sonntag schonmal mit dem Lernen der
Theorie angefangen. Abends konnten die Kinder dann wieder ‚Werwolf‘ spielen, sich beim
Volleyball spielen auspowern oder basteln und malen.
Für den Montag gab es sehr viel Regen, also konnten wir alle zusammen ein bisschen Theorie zum
Pferd im Stall machen. Danach konnten sogar die ‚Kleinen‘ alle ganz stolz ihr Pferd mit dem
Pferdeknoten selber anbinden!
Am Abend gab es eine unerwartete Regenpause, in der alle Kinder das Chaosspiel gespielt haben,
wobei sie bestimmte (versteckte) Karten auf dem ganzen Gelände finden und bestimmte Aufgaben
und Fragen lösen mussten.
Wer wusste wie viele Laternen auf dem Hof stehen oder wer beschreiben konnte was man alles zum
Reiten brauchte, der durfte gleich die nächste Karte suchen gehen!
Am Dienstag ging es dann, trotz Nieselregen, denn wir sind ja alle nicht aus Zucker, nach draußen
zum Reiten! 😉
Die einen haben einen gemütlichen Ausritt um den See gemacht, wärend die anderen schon ein
bisschen mehr getrabt sind. Nach diesem nassen Tag konnten sich die Kinder im Haus aufwärmen
und Karaoke singen , wobei alle viel Spaß hatten.
Der nächste Tag brachte zwar viele Wolken, aber kein Regen – also nichts wie raus ins Gelände!
Dabei wurden schon die ersten kleinen Hindernisse sowohl im Gelände, als auch in der Reithalle
gesprungen und alle waren stolz auf sich und ihr Pony, dass es so gut geklappt hat. Außerdem
wurde wieder fleißig ‚Werwolf‘ gespielt und die Kinder haben Armbänder und Schlüsselanhänger
gebastelt.
Am Donnerstag gab es wieder viel Regen und so wurden in der Reithalle Ponyspiele gespielt,
Quadrillen geritten und sich gut auf die Prüfung am nächsten Tag vorbereitet, für die es am Abend
auch noch Theoriefilme gab. Nebenbei konnte gemalt, gebastelt und entspannt werden.
Und dann war der Freitag und somit der letzte Tag auch schon wieder da!
Die Prüfung früh morgens lief für alle sehr gut, denn alle haben ihre Prüfung
bestanden – Herzlichen Glückwunsch!
Am Nachmittag konnten dann alle nocheinmal bei verschiedenen Ponyspielen Spaß haben und sich
noch einmal von ihrem Pony verabschieden. Abends wurde dann gegrillt und dann wurden auch
schon die Koffer gepackt, Handynummern und Adressen ausgetauscht, denn noch einmal schlafen
und dann ging es schon wieder nach Hause.
Schön, dass ihr da wart und bis zum nächsten Mal! 🙂

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Prüfungstag auf dem Reiterhof Hennings

Wie ihr auf Facebook sicher schon gelesen habt, hatten wir am Sonntag bei uns Prüfungen zum Reitabzeichen 10,9,7 und 5. Außerdem zum Trainerassistentenschein und zum Longierabzeichen. Die Trainerassistenten haben von Freitagnachmittag bis zum Sonntagvormittag einen straffen Lehrgang durchgezogen. Sie mussten einiges lernen zum Thema Reitunterricht geben, Aufsichtspflicht, Konfliktbewältigung und und und… Außerdem mussten sie für ihr Longierabzeichen üben, welches Voraussetzung für den Trainerassistentenschein ist. Die Teilnehmer waren fast alle ehemalige Ferienkinder, die in diesem Jahr als Betreuer kommen möchten. So können wir unsere Betreuer selber ausbilden und alle Punkte, die uns besonders wichtig sind vermitteln. Außerdem konnten sie das Longieren gleich mit unseren Longenponys und -Pferden üben und kennen das schon für den Longenunterricht mit den Kindern in den Ferien. Wir freuen uns, dass unsere zukünftigen Betreuer so viel Engagement und Ehrgeiz mitbringen, so einen Lehrgang zu absolvieren um für den Betreuerjob vorbereitet zu sein!

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Für das Reitabzeichen 10 hatten wir 2 Mädchen, die hier seit ca. einem Jahr Reitunterricht nehmen. Antonia und Jana sind an der Longe auf Sternchen geritten und haben mit Andra Bodenarbeit gemacht. Erst die eine, dann die andere, natürlich 😉 Die Trainerassistenten haben Sternchen longiert und den Kindern die Anweisungen gegeben. Antonia und Jana konnten den Richtern alle drei Gangarten, sowie leichttraben und aussitzen zeigen. Außerdem waren sie sehr mutig und sind ganz oft galoppiert, da ja jeder Trainerassistent das Pony an der Longe galoppieren lassen musste.

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Das Reitabzeichen 9 haben Jette mit Max, Emmi mit Blitz und Lina mit Angie gemacht. Wir wissen alle, dass das ganz tolle und artige Ponys sind, aber wir wissen auch, dass das keine Schlaftabletten sind und sie durchaus ihren eigenen Kopf haben. Ponys halt. In der Vorbereitung haben die Mädels viel geübt, einen ordentlichen Zirkel zu galoppieren, ohne das die Ponys abkürzen oder sogar ganze Bahn weiter galoppieren. Manchmal waren die Ponys auch ganz schön schnell, aber die Mädchen haben sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Als wir also in der Prüfung waren und die Mädchen den Teil in der Abteilung gezeigt hatten, waren die Richter schon so begeistert, dass das Publikum einmal applaudieren sollte, was es natürlich auch direkt tat. Die Mädels sind ja auch wirklich super geritten. Die Ponys waren dann aber so angespornt vom Applaus, dass sie direkt mal in den Galopp gingen. Kein Problem aber für meine Mädchen, sofort konnten sie die Ponys durchparieren und die Richter konnten gleich erkennen, dass die Prüflinge sattelfest sind. Danach ritten sie noch etwas durcheinander und zeigten nochmal alleine alle drei Gangarten.

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Das Reitabzeichen 7 haben Merja mit Fee, Lina mit Hanni, Malit mit Petzi, Lea mit Malou und Annabell mit Gipsy gemacht. Auch hier mussten die Mädchen sich in der Vorbereitung schon intensiv mit den Pferden auseinander setzen, da die Ponys im Winter immer etwas schneller sind als in den Ferien, weil sie mehr im Stall stehen und es auch kälter ist. Viele von euch wissen, dass die Pferde dann etwas spritziger werden können. Dennoch zeigten die Mädchen mit ihren Ponys in der Bodenarbeit Schritt, Trab, Halten, Rückwärts richten und das Springen über ein Cavaletti. In der Abteilung zeigten sie die Hufschlagfiguren im Schritt und Trab, im leichttraben und aussitzen. Die Hufschlagfiguren wurden sehr genau ausgeritten und alle haben einen super Abstand von einer Pferdelänge zum Vordermann eingehalten, sodass die Richter eigentlich das durcheinander gar nicht mehr sehen mussten. Sie haben so schon erkannt, dass jeder das Reitabzeichen 7 erhalten kann. Dennoch haben wir natürlich das galoppieren und Springen beim durcheinander Reiten noch einmal gezeigt.

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Das Reitabzeichen 5 hat Kathleen gemacht. Sie fing an mit der Dressur mit Belmont. Leider gab es da einen kleinen Patzer. Pferd und Reiter waren etwas nervös, was ja aber auch verständlich ist. Dafür war das Springen umso besser. Hier in Dithmarschen ist das Springen ja eh etwas beliebter. Lycour, der ja ein alter Turnierhase ist, war direkt im Turniermodus. Für Kathleen war es wichtig, ihn so vorzubereiten, dass er warm ist und aufmerksam auf die Sprünge ist, allerdings musste sie aufpassen, dass er ihr nicht zu heiß wird. Er ist nämlich super ehrgeizig im Parcours und versucht dann auch immer die beste Zeit zu haben. Kann ihm ja keiner erklären, dass es hier um Stil und nicht um Zeit geht.

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Den Parcours hatte ich auf 80 cm Höhe aufgebaut, wie wir das auch im Training geübt haben. Doch der Richter hat es nachher noch ein wenig runter gebaut um es einfacher zu machen. Ich hatte mich als Trainerin natürlich über die vereinfachten Bedingungen für Kathleen gefreut, Kathleen war aber etwas enttäuscht. Lycour springt besser wenn die Hindernisse höher sind. Letztendlich war da aber kein Unterschied und die Höhe macht da sowieso keinen Unterschied, vor allem nicht bei so einem Pferd wie Lycour. Ohne Fehler und in einem guten, frischen Tempo (ohne dass ich einen Herzinfarkt bekomme) sind die beiden durch den Parcours geschnurrt, als würden sie nie was anderes machen. Die Richter waren sehr zufrieden und sie hat auch eine gute Note für das Springen bekommen. Im Anschluss wurde sie noch in der Theorie befragt (Zitat Richter: „Die wusste alles!“) und danach hat sie Lycour noch auf der Dreiecksbahn vorgemustert. Dazu muss man sagen, dass Kathleen schon Kreismeisterin der Jungzüchter geworden ist und seit ca 4 Jahren jedes Jahr bei Kreismeisterschaft und Landeswettkampf und anderen Wettkämpfen weit vorne platziert ist und auch Lycour schon 2 mal bei der Kreismeisterschaft teilgenommen hat. Es war ein Selbstläufer und lief ohne Probleme.

Zum Abschluss konnten die Richter dann verkünden, dass alle bestanden hatten. Viele Eltern hatten den ganzen Vormittag zu geguckt und waren nun auch bei der Siegerehrung dabei. Schwer zu sagen wer stolzer war: Trainer, Reitschüler oder Eltern 😉

Für mich, als Trainer, war es ein sehr aufregender Tag. Alle Reitschüler für die Reitabzeichen haben bei mir angefangen zu Reiten und Reiten seit dem bei mir. Und natürlich auch die Ponys, die mit so viel Vertrauen und so artig die Prüfungen gemeistert haben. Das kommt natürlich dadurch, dass alle Kinder einen sehr guten Umgang mit dem Pferd haben und mit sehr ruhigen Händen und einer guten Balance reiten, ohne die Pferde zu behindern. Das macht mich natürlich stolz.

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25 Jahre Reiterhof Hennings

Jetzt steht es auch in der Zeitung: Unseren Reiterhof gibt es jetzt so richtig offiziell seit 25 Jahren.
25 Jahre sind eine lange Zeit. Mein ganzes Leben, genau gesagt. Also muss ich zugeben, die Anfangszeiten habe ich nicht so ganz mitbekommen. Ich habe nicht den Bau der ersten Reithalle mitbekommen, der ein großer Schritt in Richtung Reiterhof war. Ich habe auch den Bau der 2ten Reithalle nicht mehr so ganz parat in meinen Erinnerung.
Aber ich habe viele schöne Erinnerungen in Zusammenhang mit dem Reiterhof. Viele im Zusammenhang mit den Ferienkindern und mit den Betreuern, viele mit den Pferden. Natürlich auch mit unseren anderen Tieren. Von Charlie und Louise, den Ziegen, die wir früher hatten, wurde ich, mit einer Freundin von mir, einmal auf einen Baum in deren Gehege gejagt. Naja, vermutlich wollten sie uns gar nichts tun und waren nur neugierig, aber wir sind auf einen Baum geklettert und dann an einem Ast lang gehangelt, um uns dann auf der anderen Seite des Zauns, also außerhalb des Geheges von Charlie und Louise fallen zu lassen. Was ein Abenteuer!
Das waren übrigens die Zeiten, wo ich Samstags immer auf die Listen geguckt habe und überprüft habe, ob auch Kinder in meinem Alter kommen. Aber die waren immer alle älter. Das hat sich glücklicherweise geändert.

Hier einmal der Artikel aus der Zeitung:

25jahre

Wir sind glücklich über die letzten 25 Jahre und freuen uns auf viele weitere Jahre!