Unser längster Mitarbeiter

Letztens habe ich alte Bilder von unserem Hof gesehen. Ein komplett anderes Wohnhaus, noch mit Reet gedeckt. Aber dann staunte ich nicht schlecht. Herr Kramer, unser Trecker, stand davor. Herr Kramer könnt ihr morgens sehen, wenn er mit dem Reitbahnplaner die Halle und den Reitplatz eben macht, wenn ihr am Frühstücken seid. Unser grüner Oldtimer hat seine Aufgaben und führt die auch immer zuverlässig aus. Da war es kaum zu glauben, dass es schon länger auf dem Hof ist, als unser jetziges Wohnhaus. Herr Kramer ist nämlich 1959 als nagelneues Gefährt auf unseren Hof gekommen. Da war das neuste Technik! Inzwischen wurde er einmal komplett restauriert, deswegen sieht man ihm sein hohes Alter nicht an.

Das alte Wohnhaus ist übrigens 1971 abgebrannt. Schuld war ein Blitzschlag. Zum Glück ist niemanden etwas passiert. Bei dem Gedanken daran bin ich übrigens ganz froh, dass wir jetzt eine Blitzschutz- und Brandmeldeanlage haben.

Auf dem Foto könnt ihr übrigens unseren Schuppen erkennen. Der ist noch länger als Herr Kramer auf dem Hof und ist eine Marke Eigenbau. Verrückt, was früher alles selbst gemacht wurde, oder? Unsere Boxen im kleinen Stall wurden von Willi und Werner Hennings übrigens auch selbst gebaut.

Jetzt wo ihr wisst, wie lange Herr Kramer schon auf unserem Hof ist, ist es doch fast selbst erklärend, dass „er“ der einzige auf dem Hof ist, der von der Familie konsequent gesiezt wird, oder?

Happy End

Ganz leise und heimlich hat sich letztes Jahr in dem ganzen Corona- Chaos ein kleines Happy End für Beule ereignet. Und wir haben in letzter Zeit schon oft die Frage gehört „Wo kommt er denn auf einmal her?“ und „Wieso heißt der Kater Beule?“, deshalb schreiben wir euch das hier einmal auf.

Beule hat uns schon Anfang 2020 besucht und wurde von unseren Katzen auch zum Essen eingeladen. Ein paar Wochen später hatten wir übrigens Katzen- Babys…. Wir haben ihn aber immer nur kurz gesehen, denn sobald wir den Stall betraten, flitzte er schnell weg. Im Laufe des Sommers kam er aber immer mal wieder und futterte sich bei uns durch. Anfassen ließ er sich aber nicht, er suchte schnell das Weite, wenn er einen Manschen sah.

Irgendwann kam er mit einer ganz, ganz großen Wunde auf dem Kopf. Das sah aus, als hätte er ein großes Loch im Kopf. Kathleen und ich (Merle), versuchten ihn einzufangen, um ihn zum Tierarzt zu bringen, aber er ließ uns nicht nahe an sich ran. Nichtmal mit Futter. Nebenbei stellte er aber trotzdem immer mehr Ansprüche und streitete sich mit Kasimir und Fred. Wir wollten natürlich nicht, dass er unsere Kater verscheucht, also haben wir ihn immer aus dem Stall gescheucht, wenn es was zu Essen gab. Da es uns aber auch das Herz brach, ihn vor die Tür zu setzen, haben wir ihn dann immer vor der Stalltür gefüttert.

Und irgendwann, von einem Tag auf den anderen, überlegte Beule sich, dass er doch gerne ein Schmusekater wäre. Immer strich er um unsere Beine herum und ließ sich auch bald streicheln. Seine Wunde am Kopf war mittlerweile verschorft und wuchs zu und er war fit wie ein Turnschuh. Er wurde sogar genauso kommunikativ wie unsere anderen Katzen und miaute uns an, wenn er Hunger hatte. Auch mit den anderen Katzen und Katern arrangierte er sich und manchmal lagen Kasimir und Beule auch in der Sattelkammer oder im Stroh nebeneinander. Hochheben ließ er sich jedoch immer noch nicht. Im Herbst war es denn aber soweit, dass Kathleen und ich ihn in eine Transportbox bekommen haben und mit ihm zum Tierarzt fahren konnten. Dort wurde er kastriert und sie haben ein Projektil rausoperieren können, welches hinter seinem Ohr saß. Der arme Kerl wurde tatsächlich angeschossen und daher kam auch die große Wunde. Wenn man ihn über den Kopf streichelt, kann man es noch spüren, daher kommt auch der Name. Eigentlich war es ein Spaß, aber irgendwie ist der Name jetzt geblieben…

Von dem Arztbesuch hat er sich so flott erholt und mittlerweile ist er ein Teil unserer Stallgemeinschaft. Er ist so verschmust und sogar manchmal etwas eifersüchtig, wenn wir eine andere Katze streicheln oder auf dem Arm haben, dann kommt er immer und streicht auffordernd um unsere Beine. Und ein bisschen verliebt in Mine ist er auch noch und liegt gerne mit ihr und deren Kindern in der warmen Sattelkammer. Auf den Arm möchte er aber immer noch nicht, das ist aber auch in Ordnung.

Lockdown- Leben

Nun haben wir den zweiten Lockdown hoffentlich bald rum. Die ersten Lockerungen sind ja schon bekannt gemacht worden, so konnten wir diese Woche mit dem Gruppenunterricht im freien starten. Endlich wieder ein Schritt Richtung Normalität. Dies lässt uns natürlich auch auf die kommenden Osterferien hoffen. Natürlich wissen wir nicht, wie sich die Lage bis dahin entwickelt, aber wir sind bestens drauf vorbereitet, wieder Gäste zu empfangen.

Wir waren keinesfalls im Standby- Modus sondern haben die Zeit auf dem Hof gut genutzt. Wir haben nämlich eine neue Nestschaukel angebracht und es wurde eine ganz neue Rampe für die Seilbahn gebaut. An den Spielgeräten wurde hier und da noch einiges erneuert. Jetzt müssen nur noch die Kinder kommen und sie nutzen.

Außerdem haben wir ein neues Logo bekommen und die Homepage neu gestalten lassen. Habt ihr beides schon gesehen? Gefällt es euch? Wir sind super glücklich! Auch bei Instagram und Facebook haben wir nicht geschlafen und versucht, euch möglichst auf dem Laufenden zu halten. Bei Instagram gibt es jetzt bei den Highlights eine Rubrik „unsere Pferde“ wo wir euch einmal unsere Pferde mit Rasse, Alter und Größe vorstellen. Natürlich haben wir noch nicht alle vorgestellt aber es kommt regelmäßig ein Pony oder Pferd dazu. Alles was wir in der Instagram- Story posten, findet ihr auch in der Facebook- Story.

Unser neues Logo

Und die Pferde sind ebenfalls gut durch den Lockdown gekommen. Glücklicherweise können sie (wenn das Wetter nicht total katastrophal ist) jeden Tag raus. Als wir ein paar Schneetage hatten, haben sie sich besonders gefreut. Einer nach dem anderen legte sich hin und wälzte sich im Schnee und überall hörte man schnaubende Pferde. Das war wirklich schön!

Gustav und Ghandi, unsere Neuzugänge haben sich gut eingelebt. Sie haben Boxen direkt nebeneinander, aber haben sich schon so gut eingelebt, dass sie auf der Weide auch neue Freundschaften knüpfen. Bisher brauchten sie noch nicht viel machen. Erstmal sollen sie sich in Ruhe einleben, aber bald starten wir etwas intensiver, damit sie nicht überrascht sind, wenn sie bei den Kindern mit gehen sollen.

Gustav und Gandhi im Schnee

Einige Schulpferde sind diesen Winter von Kathrin, Merle und Kathleen geritten worden. Sie konnten gelernte Sachen festigen und neue Dinge dazu lernen. Und wir haben uns gefreut die Zeit nutzen zu können, unsere Schulpferde zu reiten. 🙂

Der Reiterhof im Winter

Wir haben jetzt hier auch richtig Winter  

Jetzt ist hier  der Winter angekommen. Schnee auf den Weiden und am Deich. Die Pferde kommen nur für eine kurze Zeit auf die Weide, da der stürmische Wind die Pferd schnell frieren lässt.

Wir versuchen die Pferde weiterhin in der Halle zu trainieren und hoffen, dass wir auch bald die Kinder wieder zu den Pferden lassen können.

Zwischendurch brauchen auch die Katzen ihr Beachtung:

Es geht weiter

Die ersten Ferienkinder sind wieder auf dem Hof. Lange haben wir gebangt, ob wir wieder Gäste aufnehmen dürfen und dann ging alles recht schnell. Der Erlass kam raus und wir haben unser neues Konzept erstellt. Alle haben sich bemüht mit den neuen Bedingungen gut zurecht zu kommen und jetzt läuft es. Zum Glück ist das Wetter gut und wir können viel nach draußen, auf den Reitplatz , ins Gelände und abends zum Strand. Die Katzen und Pferde freuen sich auch, dass sie wieder mehr Streicheleinheiten bekommen.

Über Pfingsten hat Merle einen Lehrgang für Fortgeschrittene Reiter geplant. Zusätzlich nehmen wir Tageskinder und bieten Einzelstunden an. Alles natürlich nur nach Anmeldung, dass sind die neuen Regeln.

Liebe erwachsene Gäste ,

eigentlich hatten wir uns nach dem Winter darauf gefreut, wieder Gäste in unserem Haus aufnehmen zu dürfen. Unseren  Tieren, Pferde und Katzen ist es jetzt wirklich langweilig nur mit uns wenigen Menschen auf dem Hof. Auch hier hat die Corona-Krise den Alltag verändert.

Zuerst war es für die Planungen noch ruhig, denn alle Aktivitäten wurden verboten. Die Reiterferien für die Osterferien wurden abgesagt und auch die meisten Klassenreisen sind storniert. Jetzt kommen langsam die Zeiten der Lockerungen und damit die neuen Fragen. Wann und womit dürfen wir wieder anfangen, was müssen wir absagen? Leider können wir dazu auch noch nichts Konkretes sagen, deswegen stellen wir hier kurz unsere Vorstellungen vor.

Den Lehrgang für Erwachsene ab dem 24/25. April 2020 werden wir nicht durchführen dürfen.

Wir hoffen, dass wir bald wieder Reitunterricht in kleinen Gruppen/ oder als Einzelstunden anbieten können. Sobald wir auch wieder Gäste im Haus beherbergen dürfen, möchten wir auch kurzfristig Reitkurse für Erwachsene mit Übernachtung anbieten. Bitte dazu kurzfristig anfragen. Merle hat schon viele Ideen und möchte auch Neues anbieten.

Im September ist regulär noch ein Lehrgang für Erwachsene geplant und zusätzlich möchten wir noch einen Kurs vom 24.10.-31.10.2020 anbieten. Sicherlich gibt es auch noch Wochenend- Termine für den Winter.

Wir wollen jetzt die Zeit nutzen und freuen uns, wenn Ihr uns eure Wünsche zu solchen Lehrgängen mitteilen würdet. Wären auch Termine im Winter für euch eine Option?

Wir wünschen alles Gute, passt auf euch auf,

wir freuen uns auf ein Wiedersehen

Merle, Willi und Kathrin Hennings

Reiten für Erwachsene

17.April 2020

 

Liebe erwachsene Gäste ,

eigentlich hatten wir uns nach dem Winter darauf gefreut, wieder Gäste in unserem Haus aufnehmen zu dürfen. Unseren  Tieren, Pferde und Katzen ist es jetzt wirklich langweilig nur mit uns wenigen Menschen auf dem Hof. Auch hier hat die Corona-Krise den Alltag verändert.

Zuerst war es für die Planungen noch ruhig, denn alle Aktivitäten wurden verboten. Die Reiterferien für die Osterferien wurden abgesagt und auch die meisten Klassenreisen sind storniert. Jetzt kommen langsam die Zeiten der Lockerungen und damit die neuen Fragen. Wann und womit dürfen wir wieder anfangen, was müssen wir absagen? Leider können wir dazu auch noch nichts Konkretes sagen, deswegen stellen wir hier kurz unsere Vorstellungen vor.

Den Lehrgang für Erwachsene ab dem 24/25. April 2020 werden wir nicht durchführen dürfen.

Wir hoffen, dass wir bald wieder Reitunterricht in kleinen Gruppen/ oder als Einzelstunden anbieten können. Sobald wir auch wieder Gäste im Haus beherbergen dürfen, möchten wir auch kurzfristig Reitkurse für Erwachsene mit Übernachtung anbieten. Bitte dazu kurzfristig anfragen. Merle hat schon viele Ideen und möchte auch Neues anbieten.

Im September ist regulär noch ein Lehrgang für Erwachsene geplant und zusätzlich möchten wir noch einen Kurs vom 24.10.-31.10.2020 anbieten. Sicherlich gibt es auch noch Wochenend- Termine für den Winter.

Wir wollen jetzt die Zeit nutzen und freuen uns, wenn Ihr uns eure Wünsche zu solchen Lehrgängen mitteilen würdet. Wären auch Termine im Winter für euch eine Option?

Wir wünschen alles Gute, passt auf euch auf,

wir freuen uns auf ein Wiedersehen

Merle, Willi und Kathrin Hennings

Die Arbeit geht weiter

Zum Glück ist das Wetter immer gut und die Pferde können jeden Tag auf die Weide

Heute war der Schmied da und unsere Fohlen waren beim Hufe schneiden etwas aufgeregt. Aber nachher hat alles geklappt.
Rinaldo ist wieder richtig hübsch geputzt worden, hoffentlich wird ihm ohne das Winterfell nicht kalt 😉

Jetzt ist auch die Zeit, in der die Weiden bearbeitet werden müssen. Es wird Gras nachgesät und wir hoffen, dass es in Zukunft etwas Regen gibt, damit die Saat auch in den Boden eindringt. Ansonsten freuen sich die Vögel.
Etwas komisch ist es aber schon, wenn man bedenkt, dass eigentlich um diese Zeit das Haus voller Ferienkinder  und in der Halle von morgens bis abends in Betrieb sein sollte. Soetwas haben wir in den fast 40 Jahren, die wir in Reiterhof betreiben, noch nicht gehabt. Aber damit stehen wir ja nicht alleine da.
Wir bleiben jetzt Zuhause , hoffen darauf, dass alle gesund bleiben und wir freuen uns, wenn wir wieder Gäste begrüßen dürfen.

Alltag auf dem Reiterhof

Leider dürfen wir einen Reitunterricht mehr geben. Herrscht jetzt Stillstand, Langeweile?
Nein natürlich nicht, denn der Hof, die Pferde müssen ja weiter versorgt werden.
Zuerst wurden die Zimmer und anderen Räume nach der ersten Woche Reiterferien gründlich gereinigt. Täglich müssen die Pferde gefüttert und versorgt werden. Merle reitet jetzt auch mal die Schulpferde, damit sie fit bleiben und auch gleich etwas korrigiert werden. Auch die Ausbildung mit Ida, Merle`s selbst gezüchtetes Pferd, geht weiter:

Die Bande der Reithalle musste auch gereinigt werden

Der Rasen ist auch schon so lang, dass schon gemäht werden musste und die Weiden werden bearbeitet. Die Maulwurfhügel werden verteilt, damit das Gras gut nachwachsen kann.
Zum Glück ist das Wetter jeden Tag sehr schön, so dass die Pferde täglich auf die Weide können. Nachts wird es aber immer noch recht kalt und so freuen sich die Pferde, wenn sie wieder gegen Abend in den Stall können.
Der Spielplatz ist jetzt sehr verlassen

und die Schweine müssen die ganzen Reste fressen, die noch angebrochen waren und nicht verwertet werden konnten

Und der Strand ist menschenleer

Auch wenn man sich manchmal wünscht, dass es ruhig zugeht auf dem Hof, würden wir uns doch freuen, wieder Gäste aufnehmen zu können. Jetzt ist aber die Sicherheit und Gesundheit am Wichtigsten.
Passt auf euch auf, damit wird uns bald wieder sehen.